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Cannabisraucher haben ein erhöhtes Risiko für Karies und Zahnverlust. Das zeigt eine aktuelle Studie aus den USA. Die Ergebnisse werfen wichtige Fragen für die Prävention und Aufklärung im Bereich der Mundgesundheit auf. Für die Studie wurden vom Forschungsteam um Dr. Ellyce Clonan, Universität Buffalo (USA), insgesamt 5.656 Erwachsene im Alter von 18 bis 59 Jahren nach dem Cannabis-Verbrauch der letzten 12 Monate befragt.
Ergebnisse
Im Vergleich zu Nicht-Konsumenten hatten Cannabisraucher eine um 17 Prozent erhöhte Wahrscheinlichkeit für Karies an der Zahnkrone, eine um 55 % höhere Wahrscheinlichkeit für Wurzelkaries und eine um 41 % erhöhte Wahrscheinlichkeit für Zahnverlust.
„Die Ergebnisse machen deutlich, dass Zahnmediziner mit ihren Patienten über den Cannabiskonsum sprechen und individuell angepasste Präventionsmaßnahmen anbieten sollten, um Risiken zu minimieren“, so die Einschätzung aus Fachkreisen. Mit der zunehmenden gesellschaftlichen Akzeptanz und vor dem Hintergrund der Legalisierung in Deutschland gewinnt die Aufklärung über gesundheitliche Folgen sicherlich auch hierzulande an Bedeutung.
Ob Cannabis-Konsument oder nicht: Eine konsequent betriebene Mundpflege trägt zur Erhaltung der Mundgesundheit bei und kann sich darüber hinaus positiv auf die Allgemeingesundheit auswirken.
Quelle: ots / PI dNA – dental News Agency