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Der Zi-Trendreport des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (2024) zeigt, dass die Zahl der Patienten in Notaufnahmen seit Pandemieende kontinuierlich steigt, was zu einer enormen Herausforderung für unser Gesundheitssystem führt.
Hauptgründe
Laut einer Studie unter Beteiligung der SRH University sind die Hauptgründe für die Vorstellung in Notaufnahmen die empfundene Symptomschwere sowie gesundheitliche Ängste. Etwa ein Viertel der Befragten zeigte prinzipiell die Bereitschaft, die Beschwerden vor einer Konsultation der Notaufnahme digital einzuschätzen – ein Steuerungspotenzial, um Patienten zukünftig gezielter zu lenken.
Rund 40 Prozent der Patienten hatten vor ihrem Notaufnahmebesuch bereits versucht, eine Haus- oder Facharztpraxis telefonisch zu kontaktieren, was in 87,5 Prozent bei den Hausärzten und in 73,2 Prozent bei den Fachärzten erfolgreich war.
Unbekannt war vielen, dass über die Telefonnummer 116 117 der ärztliche Bereitschaftsdienst zu erreichen ist (34,8 %) und dass Termine in Arztpraxen vermittelt werden können (76,8 %).
„Viele Menschen suchen die Notaufnahme nicht aus Leichtsinn auf, sondern weil sie ihre „Gleichzeitig liegt in der noch moderaten Bekanntheit der 116 117 und der Bereitschaft zum Einsatz digitaler Tools zur Ersteinschätzung ein enormes Steuerungspotenzial, um Patient:innen gezielter und effizienter zu lenken.“, sagt Prof. Dr. Peter Rupp, Professor für Physician Assistance an der SRH University.
Mehr Informationen zur Patientenbefragung in bayerischen Notaufnahmen finden Sie hier
Quelle: PI SRH University




