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Angesichts des extremen Winterwetters mahnt die Deutsche Herzstiftung Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu besonderer Vorsicht. Durch die Kälte ziehen sich die Blutgefäße der Haut und anderer Körperregionen zusammen und der Blutdruck steigt. Das kann eine hohe Belastung für den Herzmuskel darstellen und auch andere Organe belasten.
Zusammenhang
Der Zusammenhang zwischen Kältestress und akuten kardialen Ereignissen ist durch Studien belegt. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Kälte und dem häufigeren Auftreten von Schlaganfällen und Lungenembolien. Der Herzstiftungs-Experte und Kardiologe Prof. Dr. Axel Schmermund rät Patienten dazu, große Anstrengungen wie das Schneeschippen besser gesunden Menschen oder professionellen Räumdiensten zu überlassen.
Schneeschippen
Die Belastung beim Schneeräumen mit Schaufel und Besen ist anstrengender, als viele denken: Schon bei kurzem Schneeschippen steigen Puls und Blutdruck stark an. Bereits nach zwei Minuten liegt die Herzfrequenz bei durchschnittlich 154 Schlägen pro Minute, nach zehn Minuten Schneeschippen hat sie sich noch weiter erhöht. Bei vielen Patienten ist damit die maximale Herzfrequenz erreicht. Ein vorbelastetes Herz gerät bei einer solch starken Belastung schnell in Gefahr. Einer weltweiten Beobachtungsstudie in 27 Ländern zufolge ist das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, an extremen Kältetagen um 33 Prozent erhöht,
Was Herzpatienten im Winter beachten sollten, erläutert die Herzstiftung unter https://herzstiftung.de/herzprobleme-bei-kaelte.
Quelle: PI Deutsche Herzstiftung




