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Süß schmeckende Lebensmittel stehen seit Jahren im Verdacht, unsere Vorliebe für Süßes immer weiter anzuheizen. Ergebnisse einer Studie widersprechen allerdings der verbreiteten Annahme, dass eine Reduzierung des süßen Geschmacks in unserem Essen und Trinken die Vorliebe für Süßes verringert und somit zur Prävention von Übergewicht beiträgt.
„Sweet Tooth Trial“-Studie
Ob wenig oder viel süß schmeckende Lebensmittel verzehrt werden, verändert weder die Vorliebe für Süßes noch die Wahrnehmung der Süßintensität. Auch Energieaufnahme, Körpergewicht und wichtige Stoffwechselmarker bleiben unverändert.
Diese Erkenntnis stellt bestehende Ernährungsempfehlungen infrage, die eine Reduzierung des Konsums süß schmeckender Lebensmittel befürworten, um die Vorliebe für Süßes zu verringern, und dadurch das Risiko für Übergewicht zu senken.
Die Schlussfolgerung der Sweet-Tooth-Studie ist eindeutig: Der Konsum von wenig oder viel Süßem verändert die Geschmackspräferenz nicht. Er hat keinen wesentlichen Einfluss auf Vorlieben, Verzehrmenge oder wichtige Gesundheitsindikatoren wie das Körpergewicht.
Die aktuelle Studie stellt den Neujahrsvorsatz „weniger süß“ infrage. Wer im neuen Jahr hingegen auf „weniger Kalorien“ achtet, der folgt einer evidenzbasierten und erfolgversprechenden Strategie.
Quelle: ots / Süßstoff Verband e.V.




