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Die Gefahr finanzieller Ausnutzung besteht besonders bei älteren und pflegebedürftigen Menschen. Dabei machen sich die Täter die gesundheitliche und soziale Verletzlichkeit älterer Menschen zunutze.
Neuer Kurzratgeber
Zum Schutz hat die gemeinnützige Fachstiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) den neuen Kurzratgeber „Ältere pflegebedürftige Menschen vor finanzieller Ausbeutung schützen“ erstellt. Dieser soll Angehörige dabei unterstützen, entsprechenden Vorfällen möglichst vorzubeugen oder darauf angemessen zu reagieren.
Generell ist wichtig, sich über typische Formen von Betrug, Onlinebetrug und Trickdiebstahl sowie Risikosituationen zu informieren und dann mit der älteren oder pflegebedürftigen Person sachlich darüber zu sprechen. Auch sollte man auf Anzeichen achten, die auf finanzielle Ausbeutung hindeuten, wie etwa untypische, wertvolle Geschenke an Dritte, ungewöhnliche Kontobewegungen oder unerwartete Änderungen von Dokumenten wie Testament oder Vollmachten.
Nicht zuletzt gibt der Kurzratgeber Hinweise, wie man bei einem Verdacht auf finanzielle Ausbeutung oder einem Vorfall vorgehen kann und wohin man sich wenden kann.
Der kostenfrei zugängliche und werbefreie Kurzratgeber kann über den Online-Bestellbereich des ZQP heruntergeladen oder bestellt werden. Zudem gibt es weitere Informationen und Tipps zu dem Thema auf der Internetseite www.zqp.de.
Quelle: ots / ZQP




