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Über 40 Akteure aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitssektors und Verbraucherschutzes haben sich in einem offenen Brief an den Bundeskanzler und die Parteitag-Delegierten gewendet. Damit wird die die Initiative des CDU-Landesverbandes Schleswig-Holstein unterstützt, auf dem CDU-Parteitag einen Antrag für eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke einzubringen.
Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) begrüßt die Bundesinitiative und zeichnet den gemeinsam mit Foodwatch von der Deutschen Allianz für Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) initiierten Offenen Brief.
Gesundheit schützen
„Die alarmierende Entwicklung im Bereich ernährungsbedingter Erkrankungen und die damit verbundenen rasant steigenden gesellschaftlichen Folgekosten erfordern entschlossenes Handeln“, heißt es im Offenen Brief. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind zuckerhaltige Getränke ein Treiber für Erkrankungen wie Adipositas, Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und der Zuckerverbrauch über Getränke in Deutschland ist höher als der über Süßigkeiten. Gerade bei Kindern ist die „Limo“ eine Hauptquelle für Zuckerkonsum.
Gemeinsam mit einem breiten Verbände-Bündnis appelliert der BDP nun im Interesse des Gesundheitsschutzes vor allem kommender Generationen. Es ist Zeit, ein Zeichen zu setzen und sich für die Einführung einer Herstellerabgabe für zuckerhaltige Getränke endlich auch in Deutschland auszusprechen.
Quelle: PI BDP




