
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Die Vorstandsvorsitzende Stefanie Stoff-Ahnis des GKV-Spitzenverbandes hat anlässlich der Vorstellung des jährlichen Berichts zu Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) den Nutzen für die Patientinnen und Patienten bestätigt. Der Verband und Pharma Deutschland sind sich einig, dass Digitale Gesundheitsanwendungen ein wichtiges Instrument für eine moderne, patientenorientierte Versorgung sind.
Wachsender Einsatz
Tatsächlich wächst der DiGA-Einsatz in der Versorgung mit einem Anstieg der Inanspruchnahme um 63 % im Vergleich zum Vorjahr deutlich. DiGA’s können helfen, Erkrankungen besser zu erkennen und zu überwachen, Therapien zu begleiten und Patientinnen und Patienten im Alltag zu unterstützen und sind damit ein wichtiger Teil einer digitalen Infrastruktur, die die Versorgungsqualität insgesamt verbessern kann.
Doch während der GKV den DiGA „steigende Kosten bei wenig Nutzen“ attestiert und zusätzliche Eingriffe in Preise und Bewertungsverfahren fordert, treten viele Krankenkassen selbst mit eigenen Apps ausdrücklich als digitale Gesundheitsanbieter auf. Zum Beispiel die Krankenkassen Barmer, IKK-classic, AOK und SBK.
Im Gegensatz zu frei verfügbaren Gesundheits-Apps im Bereich Lifestyle und Fitness sind DiGA als Medizinprodukte reguliert und müssen zusätzlich ein Prüfverfahren beim BfArM durchlaufen, bevor sie in das offizielle DiGA-Verzeichnis aufgenommen und von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.
Übersichten wie KV-AppRadar und das DiGA-Verzeichnis des BfArM zeigen: DiGA verbinden digitale Selbsthilfe und Therapie mit streng geprüfter Sicherheit, Wirksamkeit und einem klar definierten Anwendungsgebiet – damit sie Patientinnen und Patienten eine einfache, aber evidenzbasierte Möglichkeit bieten, ihre Gesundheit zu verbessern und Versorgungsangebote sinnvoll zu ergänzen.
Quelle: ots / Pharma Deutschland e.V.




