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Die Bundesregierung diskutiert aktuell über die Vorschläge, die eine Expertenkommission für eine Reform des Gesundheitswesens kürzlich vorgelegt hatte, darunter neben einer Erhöhung der Tabak- und Alkoholsteuern auch eine Zuckersteuer für Getränke.
Herstellerabgabe
Knapp 4.000 Mediziner haben sich für eine Herstellerabgabe auf zuckrige Getränke ausgesprochen. Aus ärztlicher Sicht sei die Dringlichkeit hoch, heißt es in einem offenen Brief, den unter anderem der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, sowie die Vorsitzende des Marburger Bundes Dr. Susanne Johna, unterzeichnet haben. Der Druck auf die Bundesregierung bezüglich einer Entscheidung soll damit erhöht werden.
„Bei der Zuckersteuer ist die Lage klar: Ärzteschaft, Fachwelt und eine Mehrheit der Bevölkerung befürworten eine Abgabe auf stark gezuckerte Getränke. Jetzt liegt es an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, einen konkreten Vorschlag vorzulegen. Die Bundesregierung sollte diese Chance nutzen – insbesondere zum Schutz der Gesundheit unserer Kinder”, sagte Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK)
Neben 3.926 Ärzten unterzeichneten auch mehr als 1.000 Ernährungsberater, Diabetesberater und Apotheker die Aktion.
Quelle: Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten




