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Der Alkoholkonsum junger Menschen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren insgesamt gesunken. Aktuelle Daten zeigen jedoch, dass Alkohol für einen relevanten Teil der Jugendlichen weiterhin eine Rolle spielt.
Trinkverhalten
Die neue Studie der Stiftung Gesundheitswissen, die im Fachjournal JMIR Public Health and Surveillance erschienen ist, zeigt: Rund 20 Prozent der zwölf- bis 17-Jährigen trinken mindestens einmal pro Woche Alkohol. Bei 12,7 Prozent der Befragten wurde das Trinkverhalten als problematisch eingestuft.
Als problematisch gilt ein Trinkverhalten, wenn mehrere Warnzeichen zusammenkommen – etwa Alkoholkonsum zur Entspannung, die Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss, Erinnerungslücken oder Konflikte im Zusammenhang mit Alkohol.
Prävention
Die Ergebnisse machen deutlich: Auch wenn der Alkoholkonsum junger Menschen langfristig zurückgegangen ist, bleibt Prävention weiterhin notwendig. Auf ihrem Portal bietet die Stiftung Gesundheitswissen kostenfreie und verständliche Informationen zu den Risiken von Alkoholkonsum und zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.
Für die bundesweite Querschnittsstudie wurden 2.006 Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren in Deutschland befragt, teils online, teils in persönlichen Interviews.
Quelle: gesundheit adhoc




