
Gräserpollen zählen zu den wichtigsten Allergieauslösern in Deutschland. Bildrechte: coldwaterman / Adobe Stock, Fotograf: K-Abelló Arzneimittel GmbH
Gräserpollen zählen zu den wichtigsten Allergieauslösern in Deutschland und führen bei vielen Betroffenen zu Symptomen wie Niesen, juckenden Augen, verstopfter Nase bis hin zu Atembeschwerden. Eine Allergie-Immuntherapie (AIT) kann Beschwerden langfristig verringern – besonders Kinder profitieren von einer zeitnahen Behandlung.
Ursache bekämpfen
Eine AIT setzt, anders als symptomlindernde Medikamente, bei der Ursache an. Das Immunsystem lernt dabei Schritt für Schritt, Allergene, wie zum Beispiel Gräserpollen, nicht mehr als Gefahr zu bewerten und nicht mehr übermäßig auf sie zu reagieren.
Kinder im Fokus
„Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und vermindertes Leistungsniveau sind nur einige Folgen unbehandelter Allergien bei Kindern“, sagt Univ.-Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Kinderzentrum Bethel, Universitätsklinikum Bielefeld und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI). „Ihr Immunsystem ist in einer hochsensiblen Entwicklungsphase, sodass eine frühzeitige Behandlung enorm viel bewirken und sich positiv auf die Lebensqualität auswirken kann.“
Kürzlich veröffentlichte Behandlungsergebnisse aus dem realen Praxisalltag mit rund 11.000 Kindern mit Pollenallergie – mit oder ohne begleitendes Asthma – bestätigte die langfristige Wirksamkeit der AIT: Über einen Zeitraum von neun Jahren konnten sowohl die Symptome als auch der Bedarf an Antihistaminika und inhalativem Kortison deutlich gesenkt werden. (Woehlk C et al., Allergy 2025; 80:3331-41).
Quelle: ots / ALK-Abelló Arzneimittel GmbH




