
Bild von Andreas Volz auf Pixabay
Mit dem E-Scooter durch die City flitzen. Ist schön und unkompliziert, aber nicht ungefährlich. Die Zahl von schweren Unfällen steigt erheblich an. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes registrierte die Polizei 16.496 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden im Jahr 2025. Ein Anstieg von 38,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Kopf- und Gesichtsbereich
Besonders häufig sind Verletzungen im Kopf- und Gesichtsbereich. Die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG) weist darauf hin, dass vor allem Männer zwischen 20 und 40 Jahren betroffen sind, und fordert das persönliche Fahrvermögen sowie die aktuelle Verkehrslage, die Wetterbedingungen und den Zustand der Straße mehr zu beachten.
Auch wenn die moderne MKG-Chirurgie eine präzise Versorgung ermöglicht: Nach Auffassung der DGMKG ist Prävention der wirksamste Schutz vor schweren Gesichts- und Kopfverletzungen, die durch E-Scooterunfälle hervorgerufen werden. Dazu gehört eine realistische Einschätzung der eigenen Fahrfähigkeiten ebenso wie die Berücksichtigung von Verkehrsaufkommen, Witterung und Fahrbahnbeschaffenheit. Auf Fahrten unter Alkoholeinfluss sollte grundsätzlich verzichtet werden.
Helm tragen
Zudem empfiehlt die Fachgesellschaft das Tragen eines Helms. Zwar schützt ein herkömmlicher Fahrradhelm das Gesicht nur eingeschränkt – vor schweren Mittelgesichts- und Unterkieferfrakturen bietet lediglich ein Integralhelm einen wirksamen Schutz –, dennoch kann bereits ein Fahrradhelm das Risiko schwerer Kopfverletzungen deutlich senken.
Quelle: News DGMKG




