
Gen-Z-Vertreterin: Likes machen laut Studie nur bedingt glücklich (Bild: ChatGPT/Dall-E). Bildquelle: pte
Das Posten von Beiträgen oder Bildern auf Social Media ist gängige Praxis. Gespannt wird auf die Likes gewartet. Für die Gen Z sind Likes zum entscheidenden Maßstab für Glück und Selbstwertgefühl geworden.
Studie
Eine neue Analyse des Government Arts Girls College zeigt, dass sich viele junge Frauen ängstlich, zurückgewiesen oder einsam fühlen, wenn ihre Beiträge nicht die erwartete Zahl an Likes, Aufrufen oder Kommentaren erhalten.
Teilnehmer der Studie waren 141 Studentinnen aus Bachelor- und Master-Studiengängen verschiedener Hochschulen unter der Leitung von Jyoti Sidana. Ziel der wissenschaftlichen Arbeit war es, die psychologischen und sozialen Auswirkungen digitaler Abhängigkeit zu erfassen.
Beeinflussung
82,9 Prozent der Befragten sehen die eigene Stimmung unmittelbar von der Anzahl der Likes und Kommentare zu ihren Social-Media-Beiträgen beeinflusst. Für 9,8 Prozent trifft dies teilweise zu, während 7,3 Prozent sagen, ihr emotionaler Zustand ist nicht durch die Resonanz im Social Web beeinflusst.
In der Erhebung des Government Arts Girls College erklären fast 70 Prozent der befragten Frauen, dass sie gerne eine digitale Auszeit einlegen würden, indem sie die Nutzung von Smartphone und sozialen Medien zeitweise einschränken oder ganz darauf verzichten. Dies gelinge ihnen jedoch nicht oder nicht im gewünschten Ausmaß.
Quelle: pte




