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Ab Anfang 2027 steht die digitale Brieftasche d-you allen Bürgern und Einwohnern in Deutschland kostenfrei und freiwillig zur Verfügung. In der EU heißt sie länderübergreifend EUDI-Wallet.
Identität
Eingerichtet wird die Wallet mit dem Personalausweis oder dem elektronischen Aufenthaltstitel. Zum Start lässt sich damit vor allem die eigene Identität digital nachweisen, etwa um das Alter zu belegen, einen Vertrag abzuschließen oder ein Bankkonto zu eröffnen. Schrittweise sollen weitere Nachweise wie Führerschein oder Rentenausweis hinzukommen, später auch die elektronische Unterschrift.
Umfrage
53 Prozent der Bürgerinnen und Bürger wollen die Wallet künftig nutzen. 20 Prozent sagen dabei „auf jeden Fall“, 33 Prozent „eher schon“. Umgekehrt wollen sie 21 Prozent „eher nicht“ nutzen, ebenso viele auf keinen Fall. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.004 Personen ab 18 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „d-you schafft einen ganz praktischen Nutzen für die Menschen“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.
Geringe Bekanntheit
Eine Herausforderung ist die noch geringe Bekanntheit des Projekts. Mit 46 Prozent hat fast die Hälfte der Deutschen noch nie von der EUDI-Wallet gehört. Zu Jahresbeginn waren es 52 Prozent. Nur 8 Prozent können aktuell gut erklären, was man darunter versteht, weitere 21 Prozent wissen es in etwa. 21 Prozent kennen den Begriff, wissen aber nicht genau, was er bedeutet.
„Bund, Länder und vor allem die Ämter und Behörden vor Ort müssen rasch und deutlich kommunizieren, welche konkreten Vorteile die Wallet-Nutzung den Menschen bringt“, so Wintergerst.
Zur Website EUDIT-Wallet
Quelle: bitkom.org




