
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Von der gematik gibt es nun auf Betreiben der KBV erste Informationen zur Umstellung auf das neue Verschlüsselungsverfahren der Telematikinfrastruktur (TI). Ersetzt werden müssen Konnektoren, die ausschließlich RSA-fähig sind.
Zeitnaher Austausch
Die gematik rät Praxen auf ihrer Website, zeitnah zu prüfen, ob und welche Komponenten der Telematikinfrastruktur (TI) ausgetauscht werden müssen und dafür zu sorgen, dass diese rechtzeitig auf die neue leistungsfähigere ECC-Verschlüsselung umgestellt werden. Nur so könne ein reibungsloser und sicherer Betrieb auch über 2025 hinaus sichergestellt werden.
Von der Umstellung der Verschlüsselungsmethode sind nicht alle Praxen gleichermaßen betroffen. Dies hängt davon ab, ob die eingesetzten Komponenten bereits ECC-fähig sind oder nur mit dem RSA-Verfahren arbeiten können. Um diese Komponenten geht es: Konnektor, Heilberufsausweis (eHBA), Praxisausweis (SMC-B), Gerätekarte in den eHealth-Kartenterminals (gSMC-KT), Praxisverwaltungssystem und KIM-Dienst.
Umstieg auf TI-Gateway prüfen
Das TI-Gateway ist eine Alternative zur Anbindung an die TI. Die Praxis benötigt dabei keinen eigenen Konnektor mehr, der in der Praxis steht. Die Anbindung an die TI läuft stattdessen über einen Highspeed-Konnektor in einem Rechenzentrum.
Die KBV hat in den vergangenen Monaten mehrfach darauf hingewiesen, dass die Umstellung zeitlich und mengenmäßig herausfordernd wird. Eine geforderte Verschiebung des Stichtags 31. Dezember hat die gematik abgelehnt.
Mehr Informationen gibt es auf der Website von gematik
Quelle: KBV-PraxisNachrichten