Mobile Ultraschallgeräte werden in deutschen Hausarztpraxen zunehmend zum wichtigen Werkzeug. Dadurch lässt sich eine Diagnose laut Expertinnen und Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) häufig viel schneller stellen als zuvor.

Gerade in der Primärversorgung, in der oft nur wenig Zeit für eine Untersuchung zur Verfügung steht und viele Beschwerden noch unspezifisch sind, ist das ein zentraler Vorteil.

POCUS

Mit dem Point-of-Care-Ultraschall (POCUS) können Ärztinnen und Ärzte viele Beschwerden wie z. B. Bauchschmerzen oder Brüche bereits während der Sprechstunde abklären.

Damit der Einsatz von POCUS in der Hausarztpraxis gesichert erfolgt, entwickelt die DEGUM dazu gerade Qualitätsstandards, die zeitnah in einem neuen Curriculum publiziert werden sollen.

Klare Struktur

Um Hausärztinnen und Hausärzten hierfür eine klare Struktur zu bieten, entwickelt die DEGUM derzeit ein neues POCUS-Curriculum, das sich in einem mehrstufigen Verfahren momentan in der Finalisierung befindet. Das zentrale Ziel sei es, Hauärztinnen und Hausärzten durch das Curriculum einen zentralen Leitfaden an die Hand zu geben, der sich konsequent an realen Fragestellungen orientiert.

Die DEGUM weist zugleich jedoch auch darauf hin, dass POCUS Grenzen hat. Es handelt sich um eine fokussierte Untersuchung, die insbesondere bei komplexen und herausfordernden Situationen an ihre Grenzen stoßen kann.

Allerdings zögern viele Praxen wegen der fehlenden Vergütung bei der Anschaffung, da POCUS in der Regel nicht kostendeckend abgerechnet werden kann.

Mehr Informationen gibt es unter www.degum.de

Quelle: News DEGUM

Veröffentlicht am: 13. Januar 2026Kategorien: PraxiswissenSchlagwörter:

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