
Bild: Nottebrock / Alzheimer Forschung Initiative e.V.
Unbehandelte Hör- und Sehschwächen können das Demenzrisiko erhöhen. Aber man kann frühzeitig dagegen steuern, sagt Dr. Anne Pfitzer-Bilsing, Leiterin der Abteilung Wissenschaft der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative (AFI).
Was hilft, um gegenzusteuern?
Es ist ganz normal, im Alter eine Brille zu tragen. Trotzdem sollte man die Ursachen für das schlechtere Sehen fachärztlich abklären und behandeln lassen.
Bei Hörhilfen tun sich allerdings viele Menschen schwer. Schwerhörigkeit wird oft nicht so ernst genommen. Das kann aber schwerwiegende Folgen haben. Deshalb sollte man das Hörvermögen regelmäßig in einer HNO-Praxis oder von einem Hörgeräteakustiker überprüfen lassen. In den meisten Fällen kann ein Hörgerät helfen, Defizite auszugleichen“, erläutert Pfitzer-Bilsing.
Fazit: Wer gut hört und sieht, kann weiterhin aktiv am Leben teilnehmen und Gesprächen besser folgen. Das Gehirn wird gefordert und bleibt leistungsfähiger“, betont Pfitzer-Bilsing.
Kostenlose Broschüre
Mit der Broschüre „Alzheimer vorbeugen – gesund leben, gesund altern“ hat die AFI insgesamt 12 Risikofaktoren zusammengestellt. Sie kann kostenlos bestellt auf der Website der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. werden.
Quelle: PI AFI




