Laut einer neuen Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) sind 72 Prozent der Konsumenten in Deutschland für eine strengere gesetzliche Regulierung von Influencern, vor allem beim Bewerben von Lebensmitteln oder auch Ernährungsempfehlungen.

Die Forderung nach strengerer Regulierung kommt nicht von ungefähr: Gut ein Viertel der erwachsenen Verbraucher nutzen Social Media, um sich über Ernährung zu informieren. Davon hat mehr als ein Drittel mindestens einmal von Influencern beworbene Ernährungsprodukte gekauft – laut der aktuellen Umfrage knapp jeder Vierte sogar mehrmals.

„Social Media ist voll von unseriösen Ernährungsempfehlungen und Werbung für ungesunde Produkte. Influencer können das Essverhalten von Menschen beeinflussen“, so vzbv-Chefin Ramona Pop. Vor allem junge Menschen seien empfänglich.

Oft falsche Versprechen

Der vzbv fordert indes ein Werbeverbot für Produkte, die nicht den Nährwertkriterien der Weltgesundheitsorganisation entsprechen, also zu viel Zucker, Fett oder Salz enthalten.

Gesundheitsbezogene Werbung für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel unterliegen der europäischen Health-Claims-Verordnung und sind damit streng geregelt. Influencer halten sich aber nicht unbedingt daran, heißt es. Immer wieder würden sie ihre Beiträge nicht als Werbung kennzeichnen, machten übertriebene Gesundheitsversprechen oder würden Produktwerbung als vermeintlich persönliche Erfahrungsberichte tarnen.

Quelle: pte

Veröffentlicht am: 23. Januar 2026Kategorien: LifestyleSchlagwörter: ,

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