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Herzkreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland und auch international seit Jahren die Todesursache Nummer 1. Führende internationale Herzgesellschaften weisen in einem gemeinsamen Appell für mehr Klima- und Umweltschutz darauf hin, dass etwa jeder 5. Todesfall durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf Umweltverschmutzung zurückzuführen ist.
Umweltaspekte
Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) unterstützt diese Initiative ausdrücklich. Aus Sicht der Inneren Medizin sind Luftverschmutzung, Hitze, Lärm und weitere Umweltaspekte längst zentrale gesundheitliche Risikofaktoren im gesamten Spektrum internistischer Erkrankungen.
Die DGIM fordert daher, Umweltbelastungen systemisch in Prävention, Krankenversorgung und politische Entscheidungen stärker einzubeziehen, und zwar wissenschaftsbasiert, patientenorientiert und mit Blick auf besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen.
„Umweltstressoren erhöhen das Risiko nicht nur für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch für Krebs, Diabetes und Adipositas sowie viele weitere internistische Erkrankungen. Umweltfaktoren sind daher kein rein gesellschaftliches oder politisches Thema, sondern müssen auch als fester Bestandteil moderner Prävention und Public Health verstanden und in die Versorgung einbezogen werden“, sagt die DGIM-Vorsitzende Professorin Dr. Dr. med. Dagmar Führer-Sakel.
Das gemeinsame Statement der European Society of Cardiology (ESC), das American College of Cardiology (ACC), die American Heart Association (AHA) und der World Heart Federation (WHF) finden Sie hier
Quelle: News DGIM




