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Eine Studie der USC Leonard Davis School of Gerontology zeigt, dass die Impfung nicht nur Schutz vor Gürtelrose bietet, sondern auch zu einer langsameren Alterung bei älteren Erwachsenen führen kann.
Sieben Aspekte
Die biologische Alterung bezieht sich darauf, wie sich der Körper im Laufe der Zeit verändert. Dazu gehört auch, wie gut Organe und andere Systeme arbeiten. Die Wissenschaftler haben sieben Aspekte des biologischen Alterns untersucht. Dabei handelt es sich um Entzündungen, angeborene Immunität, erworbene Immunität, Hämodynamik, Neurodegeneration, epigenetische Alterung und schließlich die Veränderung der Genexpression.
Laut Erstautorin Jung Ki Kim ist bereits ein Zusammenhang zwischen Impfungen für Erwachsene wie Gürtelrose und Grippe mit einem geringeren Risiko einer Demenz und anderen neurodegenerativen Erkrankungen festgestellt worden. „Diese Studie bestätigt ebenfalls, dass Impfungen bei der Förderung eines gesunden Alterns eine Rolle spielen könnten. Das geschieht durch die Modulierung von biologischen Systemen, die über das Verhindern einer Infektion hinausgeht.“
Ergebnisse
Insgesamt verfügen geimpfte Personen über deutlich geringere Werte bei Entzündungen, eine langsamere epigenetische und transkriptomische Alterung sowie geringere Werte bei den zusammengesetzten biologischen Alterungs-Scores. Diese Ergebnisse liefern weitere Einblicke in die möglichen Mechanismen, die dem zugrunde liegen, wie die Gesundheit des Immunsystems mit dem Vorgang des Älterwerdens interagiert.
Details wurden im Fachmagazin „Journals of Gerontology, Series A“ veröffentlicht.
Quelle: pte




