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Die vom Bundesdrogenbeauftragten Prof. Hendrik Streeck vorgeschlagene Erhöhung der Tabaksteuer stößt auf großen Zuspruch der KBV. Nach dessen Berechnungen verursacht Tabakkonsum über 30 Milliarden Euro direkte Gesundheitskosten jedes Jahr. „Allein diese Zahl spricht für eine spürbare Erhöhung der Tabaksteuer“, sagte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV, der bereits seit längerem eine Anhebung der Steuer fordert.
Finanzierung der Krankenversicherung
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken erwartet bei den gesetzlichen Krankenkassen für 2027 eine Finanzierungslücke im zweistelligen Milliardenbereich. Die Forderungen nach einer stärkeren Besteuerung von Tabakprodukten und einer Finanzierung versicherungsfremder Leistungen allein aus Steuermitteln zielen darauf ab, die Krankenkassen zu entlasten.
Quelle: KBV-PraxisNachrichten




