Rauchen ist ein zentrales Gesundheitsrisiko. Aber nicht nur der Rauch, sondern vor allem das Nikotin selbst schädigt das Herz unabhängig von der Konsumform. Auch klassische E-Zigaretten, orale Nikotinprodukte (z. B. Nikotinbeutel), Vapes, Wasserpfeifen (Shishas) und Zigarren gelten daher keineswegs als unbedenkliche Alternativen.

Wachsender Konsum bei Jugendlichen

In hohem Maße gefährdet sind laut Experten vor allem Schwangere, Menschen mit bestehenden kardiovaskulären Erkrankungen und vor allem auch Kinder. Besonders alarmierend ist der wachsende Konsum bei Jugendlichen, der beispielsweise durch soziale Medien und Influencer verstärkt wird. Die Autoren fordern deshalb dringend konkrete politische Maßnahmen zum Schutz junger Menschen.

Die kürzlich veröffentlichte Analyse im European Heart, verfasst von Prof. Thomas Münzel, Prof. Filippo Crea, Prof. Sanjay Rajagopalan und Prof. Thomas Lüscher, bündelt den Stand der aktuellen wissenschaftlichen Evidenz und zeigt erstmals gesammelt mögliche Folgen des Nikotinkonsums, auch fernab der klassischen Zigarette, auf.

„Viele gehen davon aus, dass vor allem E-Zigaretten und Shishas eine „gesündere“ Alternative zur klassischen Zigarette seien“, sagt Prof. Münzel, Seniorprofessor der Kardiologie, Umwelt- und Präventionsmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Doch diese Annahme sei laut dem Experten in Bezug auf die Herzgesundheit ein Irrglaube.

Zum aktuellen Video-Interview zur Thematik auf Herzmedizin.de.

Quelle: ots / Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V.

Veröffentlicht am: 10. Februar 2026Kategorien: PraxiswissenSchlagwörter: ,

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