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Durch die Erweiterung des Hausarztvertrages wollen die AOK Bayern und der Bayerische Hausärztinnen- und Hausärzteverband (BHÄV) die Versorgung in Bayern stärken. Durch mehr Arbeitsteilung und Telemedizin soll die hausärztliche Versorgung im Freistaat zukunftsfähig aufgestellt werden.
Förderung
Die Erweiterung des Hausarztvertrags knüpft an die im Herbst vereinbarte Studienförderung für nichtärztliches Personal an. Konkret honoriert die AOK Bayern unter anderem den Einsatz von sogenannten Primary Care Managern, die Ärztinnen und Ärzte im Praxisalltag unterstützen.
Auch Hausbesuche durch entsprechend geschulte nichtärztliche Mitarbeitende werden finanziell gefördert. In enger Absprache mit der behandelnden Hausärztin oder dem Hausarzt können sie Routineaufgaben wie einfache Untersuchungen oder Messung von Körperwerten übernehmen. Dies entlastet die Praxen und ermöglicht gerade älteren, chronisch kranken Menschen eine kontinuierliche Betreuung im eigenen zuhause.
Außerdem werden die Praxen bei der Finanzierung von telemedizinischen Geräten unterstützt, mit denen Gesundheitsdaten direkt beim Patienten vor Ort erhoben und sicher an die Hausarztpraxis übermittelt werden können.
Eine weitere Neuerung im Hausarztvertrag von AOK Bayern und BHÄV ist die Förderung des Einsatzes von AOK-Coaches, etwa zu Bluthochdruck und Diabetes Mellitus Typ II, in der hausärztlichen Versorgung.
Quelle: PI AOK Bayern




