
Bild von Shafin Al Asad Protic auf Pixabay
Eine Schwangerschaft stellt für den Körper von Frauen eine besondere Belastung dar, und kann damit frühe Hinweise auf die spätere Herz-Kreislauf-Gesundheit liefern. Das zeigen Forschende des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit dänischen Kollegen in einer aktuellen Studie.
Langzeitstudie
Das Forscherteam untersuchte das Blut von über 2.000 schwangeren Frauen und verknüpften die Ergebnisse mit Gesundheitsdaten aus rund zwölf Jahren Nachbeobachtung. Innerhalb von rund 12 Jahren entwickelten 28 Frauen eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Zu diesem Zeitpunkt waren die Frauen im Schnitt gerade einmal 40 Jahre alt.
Erhöhte Werte sind gerade im letzten Drittel der Schwangerschaft sowie Schwangerschafts-Bluthochdruck mit einem höheren späteren Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Krankheiten verbunden.
Nachsorge-Sprechstunde
Von Schwangerschaftsbluthochdruck sind sechs bis zehn Prozent aller Schwangeren betroffen. Die häufigste Form wird als Präeklampsie bezeichnet. Um diese Frauen auch nach der Geburt umfassend zu betreuen und spätere Risiken zu minimieren, wurde am Universitätsklinikum Freiburg eine spezialisierte Nachsorge-Sprechstunde eingerichtet.
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Quelle: idw / Universitätsklinikum Freiburg




