Medizinisches Cannabis könnte eine neue Behandlungsmöglichkeit für Endometriose darstellen. Das zeigt eine Studie von Forschern der University of Otago. Es reduzierte den Schmerz, der Schlaf verbesserte sich und die Angstgefühle wurden verringert.

Studie

Teilnehmer der Studie waren 28 Personen mit Endometriose und/oder damit in Verbindung stehenden Schmerzen im Beckenbereich. Ihnen wurde drei Monate lang CBD-Öl (Cannabidiol) allein oder in Kombination mit getrockneten Cannabisblüten verschrieben.

Schmerztagebuch

Die Teilnehmer haben wöchentlich die Schmerzwerte auf einer numerischen Skala aufgezeichnet. 0 stand für keine und 10 für die schlimmsten Schmerzen. Zusätzlich füllten sie vor Beginn der Studie und am Ende der zwölf Wochen einen Fragebogen zum „Endometriosis Health Profile“ aus. 17 Personen wurden am Ende der Studie zu ihren Erfahrungen interviewt.

Laut Forschungsleiterin Dr. Claire Henry nahmen die allgemeinen Schmerzen im Beckenbereich in dieser Gruppe von einem Wert von 5,4 auf 3,7 ab. Die Werte der schlimmsten Schmerzen sanken von 7,6 auf 5,3. Zudem ergab sich eine klinisch relevante Verbesserung der gesundheitsbezogenen Werte bei den Punktezahlen der Lebensqualität. Sie räumt aber auch ein, dass CBD nicht bei allen Menschen in gleicher Weise funktioniert.

Details sind in „BMC Complementary Medicine and Therapies“ nachzulesen.

Quelle pte

Veröffentlicht am: 16. März 2026Kategorien: KrankheitsbilderSchlagwörter: ,

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