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Mit dem Welt-Parkinson-Tag am 11. April 2026 rückt die Prävention wieder in den Mittelpunkt. Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass Diabetes das Risiko für eine Parkinson-Erkrankung erhöhen kann. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung kann vor Typ-2-Diabetes schützen und dadurch zugleich das Parkinson-Risiko senken.
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) unterstützt daher die Initiativen der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) für eine gesündere Ernährung.
Ernährung im Fokus
Neben Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung und der Exposition gegenüber Pflanzenschutzmitteln rückt zunehmend auch die Ernährung in den Fokus der Forschung. Studien deuten darauf hin, dass fehlgefaltetes Alpha-Synuclein, ein zentrales Protein in der Parkinson-Pathologie, im Darm entsteht und sich über den Vagusnerv ins Gehirn ausbreitet – ein Mechanismus, der als Hirn-Darm-Achse beschrieben wird. Veränderungen des Darmmikrobioms sowie chronische Verstopfung gelten zudem als mögliche Frühzeichen, oft lange vor dem Auftreten motorischer Symptome.
Zahlreiche Studien zeigen, dass eine mediterrane Ernährung mit einem geringeren Risiko für Parkinson sowie einer niedrigeren Symptomlast bei bereits Erkrankten einhergeht Sie basiert auf viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Olivenöl und Fisch, während Fleisch sowie stark verarbeitete, zuckerreiche Lebensmittel nur selten auf dem Speiseplan stehen.
Quelle: News DGN




