
Bildrechte: Haypp, Fotograf: Haypp
Der deutsche Markt für Nikotinbeutel verzeichnet im Jahr 2026 weiterhin ein rasantes Wachstum, obwohl der reguläre Verkauf in Deutschland verboten ist und die Produkte primär über den grenzüberschreitenden Online-Handel bezogen werden. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des neuen Nikotinbeutelberichts 2026, den der Online-Händler Haypp in Zusammenarbeit mit Northerner.de jährlich veröffentlicht.
Die Daten zeigen zudem eine deutliche Verschiebung der Konsumgewohnheiten: 52 Prozent der Nutzer greifen zu Nikotinbeuteln, um das Rauchen oder Vapen aufzugeben.
Schwarzmarkt-Gefahr
In Deutschland geben bereits 39 Prozent der Befragten an, mit Schwarzmarktprodukten in Kontakt gekommen zu sein – bei den 18- bis 24-Jährigen sind es sogar 56 Prozent. In der Schweiz berichtet jeder siebte Nutzende (15 %) von solchen Erfahrungen.
Die damit verbundenen Risiken sind erheblich. 62 Prozent der deutschen Nutzer äußern große Bedenken hinsichtlich der gesundheitlichen Gefahren durch unregulierte Inhaltsstoffe oder falsche Nikotinangaben auf dem Schwarzmarkt. Besonders kritisch wird die Rolle der Behörden bewertet: In Deutschland halten 45 Prozent der Konsument:innen die Durchsetzung rechtlicher Vorgaben gegen illegale Verkäufe für unwirksam.
Umfrage
Die Grundlage des Berichts bildet eine Umfrage unter einer zufällig ausgewählten Stichprobe von 1.257 deutschen Nikotinbeutel-Nutzern, die Kunden bei Haypp.de und Northerner.de sind. Die Befragung wurde zwischen Januar und Februar 2026 durchgeführt. Ergänzt wird die Studie durch detaillierte Verkaufsdaten für das Gesamtjahr 2025, basierend auf insgesamt 58.000 deutschen Kunden.
Quelle: ots / Haypp




