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Kontaktlinsen sind für viele Menschen eine praktische Alternative. Doch gerade im Sommer erhöhen Sonne, Hitze, Sand und vor allem der Kontakt mit Wasser das Risiko für Infektionen der Hornhaut. Die Folgen können von schmerzhaften Entzündungen bis hin zu einer dauerhaften Sehverschlechterung reichen.
Die Stiftung Auge erklärt, warum Kontaktlinsenträger besonders vorsichtig sein sollten.
Risiko Wasser
Ob Badesee, Meer oder Schwimmbad, viele Krankheitserreger kommen im Wasser vor, die sich an den Kontaktlinsen anlagern können. Wenn sie auf die Hornhaut gelangen, kann die schwerwiegende Entzündungen verursachen, sagt Professor Dr. med. Gerd Geerling, Direktor der Universitäts-Augenklinik Düsseldorf und Pressesprecher der Stiftung Auge. Daher sollten Kontaktlinsen vor dem Schwimmen oder Duschen grundsätzlich herausgenommen werden.
Risiko trockene Luft
Nicht nur Wasser kann ein Risiko für die Augen sein. Hohe Temperaturen und trockene Luft lassen den Tränenfilm schneller verdunsten. Dadurch reiben Kontaktlinsen stärker auf der Hornhaut, die Augen trocknen aus und werden anfälliger für kleine, oberflächliche Verletzungen. Zusätzlich können Sand- oder Staubpartikel unter die Linse geraten und winzige Schäden an der Hornhaut verursachen.
Die Stiftung Auge empfiehlt Kontaktlinsenträgern deshalb, ihre Augen gerade im Sommer besonders sorgfältig zu schützen.
Quelle: Stiftung Auge




