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Smartwatches werden häufig genutzt, um kontinuierliches Feedback zu Aktivität und Kalorienverbrauch zu geben. Doch der über Smartwatches geschätzte Wert ist ungenau. Der Schätzungswert wird mit Zunahme des Körperfetts noch ungenauer. Das zeigt eine Studie.
Tests
Forscher der Florida International University haben Apple Watch Series 8, Fitbit Sense 2, Samsung Galaxy Watch 5 und Garmin Forerunner 955 im Vergleich zu klinischen Laborgeräten getestet, die den tatsächlichen Energieverbrauch feststellen.
Bei den Tests lag der typische Fehlerumfang bei den Smartwatches laut den Wissenschaftlern zwischen 15 und 25 Prozent. Bei den am schlechtesten abschneidenden Geräten erwies sich dieser Anteil als noch höher. Apple schnitt am besten ab. Bei Garmin und Samsung kam es zu den größten Abweichungen.
Höherer Kalorienverbrauch
Gibt eine Smartwatch an, dass während des Trainings 500 Kalorien verbrannt wurden, dann dürfte der tatsächliche Wert eher bei 350 Kalorien liegen, so die Experten der Florida International University. Diese Abweichung ist vor allem bei Personen wichtig, die Fitness-Tracker und Schätzungen des Kalorienverbrauchs für das Gewicht-Management verwenden. Forschungsleiter Jason Kostrna zufolge können die Abweichungen pro Woche hunderte Kalorien betragen. „So wird aus einem Kaloriendefizit ein deutlicher Kalorienüberschuss.“
Teilnehmer der Studie waren 58 Erwachsene.Sie nutzten bei einem kontrollierten Training einen Liege-Ergometer. Das Ausmaß der Aktivität wechselte zwischen einer mäßigen bis hohen Intensität.
Quelle: pte




