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Japanische Wissenschaftler haben nochmals genauer untersucht, ob und wie magnesiumreiches Mineralwasser im Vergleich zu Kalk-armem (weichem) Wasser die Stuhlbeschaffenheit und Stuhlgewohnheiten beeinflusst. Teilnehmer der Studie waren 40 gesunde Personen ohne chronische Obstipation (Verstopfung) oder Reizdarmsyndrom.
Magnesiumreich oder Kalk-arm
Nach einer 7-tägigen Beobachtungsperiode, wurden die Studienteilnehmer gebeten, für die Dauer von 14 Tagen entweder magnesiumreiches Mineralwasser oder Kalk-armes Wasser (1 Liter/Tag) zu sich zu nehmen. Primäres Endziel war die Änderung des wöchentlichen durchschnittlichen Punktwertes auf der so genannten BSF-Skala (Bristol Stool Form Scale = BSFS) von Beginn der Einnahme an bis zum Zeitpunkt 2 Wochen später.
Sekundäre Endziele waren spontane Stuhlgänge (SBM; Stuhlgänge ohne Notfallmittel), vollständige spontane Stuhlgänge (CSBM; SBM mit dem Gefühl einer vollständigen Entleerung), eine subjektive globale Verbesserung, die Zeit bis zum ersten SBM sowie die tägliche Gesamtfüssigkeitsaufnahme.
Verbesserung
Es zeigte sich, dass im Vergleich zum normalen Wasser der Konsum vom magnesiumreichen Mineralwasser zu einem deutlichen Anstieg des BSFS-Punktwertes nach 1 und 2 Wochen führte. Doch auch die wöchentliche Häufigkeit der SBM und der CSBM war in der Gruppe der Personen mit dem magnesiumreichen Mineralwasser höher.
Die weiteren Analysen ergaben, dass diejenigen, die das magnesiumreiche Mineralwasser getrunken hatten, nach 2 Wochen auch subjektiv über Verbesserungen ihrer Stuhlbeschaffenheit und Stuhlgewohnheiten berichteten. Verglichen mit der Beobachtungszeit am Anfang fand sich allerdings kein Unterschied bezüglich der Wasseraufnahme insgesamt zwischen den beiden Gruppen.
Bei gesunden Personen war in dieser Studie magnesiumreiches Mineralwasser mit einer Stuhlerweichung und einer erhöhten Stuhlgangsfrequenz assoziiert, so die Autoren. Während des Studienzeitraums waren auch keine Sicherheitsbedenken festzustellen. Diese Ergebnisse unterstützen weitere Untersuchungen von magnesiumreichem Mineralwasser als Strategie zur Modulation der Stuhlgewohnheiten.
(drs)




