Man kann noch so aufpassen und dann passiert es doch, dass Kriminelle über eine Pishing-Mail Ihre persönlichen Daten abfischen und Sie zu einer Banküberweisung veranlassen, die Sie in Kenntnis der Umstände oder ohne Zeitdruck gar nicht ausgeführt hätten. Für Kriminelle sind Überweisungen interessant, weil sie vom Opfer grundsätzlich nicht zurückgeholt werden können.

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) gibt wichtige Hinweise, was Sie bei Diebstahl oder bei Pishing tun sollten.

Wenn Sie Opfer von Betrügern geworden sind, sollte umgehend Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

  • Wurde Ihre Girocard oder Kreditkarte gestohlen, sollten Sie die Karte bei der Bank umgehend sperren lassen. Schneller geht es jedoch über die zentralen Sperrnotrufe, die rund um die Uhr erreichbar sind, zum Beispiel bundesweit die 116 116 oder, wenn Sie im Ausland sind, die +49 30 4050 4050. Den Sperrdienst gibt es aber auch als App für Ihre mobilen Geräte.
  • Nach einem Diebstahl Ihres Smartphones sollten Sie die Sperrung Ihres Onlinebanking-Zugangs veranlassen.
  • Haben Sie Kriminellen die Berechtigung erteilt, sich mit einer Fernwartungssoftware auf Ihren Computer oder das Smartphone zu schalten? Setzen Sie in einem solchen Fall daher unbedingt Ihren Computer auf die Werkseinstellung zurück und vergeben Sie sämtliche Zugangsdaten und Passwörter neu.
  • Wenn Sie auf einer gefälschten Onlinebanking-Seite oder in einer gefälschten Banking-App Ihre Zugangsdaten eingegeben haben, erledigen Sie auf keinen Fall weitere Bankgeschäfte! Lassen Sie Ihren Onlinebanking-Zugang zum Konto vorsorglich sperren.

Wenn Sie bemerken, dass Sie einer solchen Betrugsmasche zum Opfer gefallen sind, setzen Sie sich schnellstmöglich mit Ihrer Bank in Verbindung und besprechen das weitere Vorgehen.

Ausführliche Informationen zum Thema gibt es auf der Website des BdB

Quelle:  BdB, Artikel Kathleen Altmann

Veröffentlicht am: 12. Oktober 2023Kategorien: FinanzenSchlagwörter:

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