Bei älteren Menschen, die eine Gürtelrose-Impfung erhalten hatten, ist die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten sieben Jahren an Demenz zu erkranken, um 20 % geringer als bei Nichtgeimpften. Das haben Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der JGU Mainz, dem SAFE Leibniz Institut Frankfurt, der WU Wien sowie von der Stanford Universität, USA, in Gesundheitsakten aus Wales entdeckt.

Gürtelrose-Impfung und Demenz

Die Studie sticht dadurch hervor, dass sie einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Gürtelrose-Impfung und Demenz feststellt. Schon in früheren Studien fiel auf, dass gegen Gürtelrose geimpfte Personen seltener an Demenz erkrankten. Allerdings konnten diese Studien nicht sicher ausschließen, dass die niedrigere Rate möglicherweise darauf zurückzuführen war, dass sich Menschen, die sich impfen lassen, auch ansonsten gesundheitsbewusster verhalten.

Den endgültigen Beweis liefern könnte eine große randomisierte, kontrollierte Studie. Dabei würden die Teilnehmenden nach dem Zufallsprinzip entweder den Impfstoff gegen Gürtelrose oder ein Placebo erhalten.

Die Ergebnisse sind gerade in der Zeitschrift Nature veröffentlicht worden.

Quelle: News Universität Heidelberg

Veröffentlicht am: 5. April 2025Kategorien: Medizin aktuellSchlagwörter: , ,

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