Wissenschaftler des K. Lisa Yang Center for Bionics am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein der Natur nachempfundenes künstliches Kniegelenk entwickelt, das Menschen mit Amputationen oberhalb des Knies helfen kann, schneller zu gehen, Treppen zu steigen und Hindernissen leichter auszuweichen, als sie es mit einer herkömmlichen Prothese könnten.

Im Gegensatz zu Prothesen, bei denen der Stumpf in einer Pfanne sitzt, wird das neue Kniegelenk direkt in das Muskel- und Knochengewebe des Anwenders integriert. Dies ermöglicht eine höhere Stabilität und gibt dem Benutzer viel mehr Kontrolle über die Bewegung der Prothese.

Neuer chirurgischer Ansatz

Mit dem neuen chirurgischen Ansatz von Hugh Herr und seinen Kollegen werden Muskelpaare während der Operation wieder miteinander verbunden, sodass sie innerhalb des Stumpfes weiter dynamisch miteinander kommunizieren können.

Die Prothese bezieht neuronale Informationen aus den nach einer Amputation verbliebenen Muskeln und nutzt diese zur Steuerung der Prothese. Diese sensorische Rückmeldung hilft dem Prothesenträger, zu entscheiden, wie er die Extremität bewegen soll, und erzeugt elektrische Signale, die zur Steuerung der Prothese verwendet werden.

Titanstange

Um das zu erreichen, entwickelten die Forscher ein Verfahren, bei dem eine Titanstange in den verbleibenden Femurknochen an der Amputationsstelle eingesetzt wird. Dieses Implantat ermöglicht eine bessere mechanische Kontrolle und Belastbarkeit als eine herkömmliche Prothese.

Die ersten Nutzer berichteten, diese fühle sich fast wie ein natürlicher Teil ihres Beins an.

Die Studie wurde in Science veröffentlicht

Quelle: pte

Veröffentlicht am: 14. Juli 2025Kategorien: Medizin aktuellSchlagwörter: ,

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