Gicht ist eine häufige Form von Arthritis, bei der Menschen einen hohen Harnsäurespiegel im Blut haben und sich Harnsäurekristalle in und um ihre Gelenke ablagern.  Tabletten wie Allopurinol, die in der richtigen Dosierung eingenommen werden, senken den Harnsäurespiegel im Blut und lösen Kristallablagerungen auf, sodass die Schmerzen dauerhaft enden oder zumindest seltener auftreten.

Harnsäuresenker

Menschen mit Gicht haben ein erhöhtes Risiko für Krankheiten wie Herzkrankheiten und Schlaganfälle. Dass Harnsäuresenker auch das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verringern können, zeigt eine internationale Studie unter Leitung von Professor Abhishek der University of Nottingham.

In dieser neuen Studie wollte das Team herausfinden, ob das Erreichen eines Ziel-Serumharnsäurespiegels von unter 360 Mikromol/L (6 mg/dL) mit harnsäuresenkenden Medikamenten, hauptsächlich Allopurinol, auch das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall bei Menschen mit Gicht senken würde.

Die insgesamt fast 110.000 Teilnehmer waren mindestens 18 Jahre alt, hatten eine Gichtdiagnose und einen Harnsäurespiegel vor der Behandlung von über 360 Mikromol/l.

Ergebnis

„Dies ist die erste Studie, die zeigt, dass Medikamente wie Allopurinol, die zur Behandlung von Gicht eingesetzt werden, das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verringern, wenn sie in der richtigen Dosierung eingenommen werden. Die richtige Dosierung variiert von Person zu Person und ist die Dosis, die den Harnsäurespiegel im Blut auf unter 360 Mikromol/L (6 mg/dL) senkt.“, so Prof. Abhishek.

Die Studie wurde in Jama Internal Medicine veröffentlicht.

Quelle: pte

Veröffentlicht am: 29. Januar 2026Kategorien: Medizin aktuellSchlagwörter: ,

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