
Bild von Gino Crescoli auf Pixabay
Passwörter und Sperrcodes sind unverzichtbar für die IT-Sicherheit in der Praxis. Sie gehören nach wie vor zu den gängigsten Authentisierungsmechanismen und auch viele Praxen verwenden sie, z. B. bei der Anmeldung der Praxisangestellten am Betriebssystem oder der Terminvermittlung, bei der Bestellung beispielsweise von Sprechstundenbedarf. Aber sie bringen auch Aufwand mit sich.
Sicherheit Passwörter
Praxen, die Passwörter nutzen und weiterhin nutzen wollen, sollten daher zumindest einige Regeln beachten, zum Beispiel eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zu wählen und die Passwörter zu ändern, wenn beispielsweise eine Kollegin, der sie bekannt sind, aus der Praxis ausscheidet.
Aber auch die Verwendung eines so genannten starken Passwortes schützt nicht davor, dass es bei einem Sicherheitsvorfall abhanden kommen kann.
Sperrcodes
Nicht nur Passwörter, auch Sperrcodes sind ein Sicherheitsrisiko. Bei ihnen besteht das Problem, dass sie in der Regel nur aus vier, fünf oder wenig mehr Ziffern bestehen dürfen. Eine Möglichkeit, hier für mehr Sicherheit zu sorgen, ist das Nutzen des Fingerabdrucks als Alternative zum Code. Bei Teamaufgaben ist dies keine echte Alternative.
Passwort-Manager
Immer häufiger rücken Passwort-Manager in den Fokus, da sie mehr Sicherheit bieten. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Software, die Passwörter und andere Zugangsdaten zugleich sichert und verwaltet.
Vor der Einführung empfiehlt sich eine Schulung der Praxisangestellten, um den sicheren Umgang mit dem Passwort-Manager zu gewährleisten.
Quelle: KBV-PraxisNachrichten




