
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Epilepsie ist eine in Deutschland oft missverstandene Erkrankung, die nicht nur medizinische, sondern auch erhebliche berufliche und private Herausforderungen mit sich bringen kann. Das zeigt eine von Civey im Auftrag von Angelini Pharma durchgeführte Befragung zu den sozialen Auswirkungen von Epilepsie in Deutschland.
Psychische Belastung
So weiß nur knapp die Hälfte der Deutschen (45,2 %), dass Epilepsie oft mit psychischen Belastungen einhergeht. Auf der anderen Seite meinen fast die Hälfte der Erwerbstätigen, dass eine Epilepsie-Erkrankung die berufliche Tätigkeit der Betroffenen stark beeinträchtigt. Auch die Entscheidung über eine Liebesbeziehung würde aufgrund der Erkrankung von jedem vierten Single beeinflusst.
„Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass Epilepsie weit über die medizinische Diagnose hinausgeht. Sie ist eine Erkrankung, die das soziale Leben, die beruflichen Chancen und sogar die sozialen Beziehungen der Betroffenen maßgeblich beeinflussen kann“, kommentiert Johannes Inama, Geschäftsführer bei Angelini Deutschland.
Handlungsbedarf
Hier gibt es einen dringenden Handlungsbedarf, um die gesellschaftliche Wahrnehmung von Epilepsie zu verändern. Es gilt, Fehlzuschreibungen aktiv aufzuklären und die Erkrankung zu entstigmatisieren. Viele Betroffene können ein erfülltes Berufs- und Privatleben führen, sagt Johannes Inama.
Quelle: ots / Angelini Pharma




