
Bild von Thomas Ulrich auf Pixabay
Angesichts zunehmender Risiken durch soziale Medien spricht sich der 130. Ärztetag für eine deutlich strengere Regulierung digitaler Plattformen zum Schutz von Minderjährigen aus. Die Ärzteschaft fordert ein Verbot der Nutzung sozialer Medien für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 16 Jahren.
Mehr Schutz
Zugleich sollen Plattformbetreiber stärker in die Pflicht genommen werden, junge Nutzerinnen und Nutzer wirksam vor suchtfördernden Algorithmen, schädlichen Inhalten, Cybermobbing und Grooming zu schützen.
Die Abgeordneten betonen, dass strengere Regeln nicht auf den Ausschluss junger Menschen von digitaler Teilhabe und Bildung abzielen. Vielmehr gehe es darum, gemeinsam mit Eltern und Bildungseinrichtungen eine altersgerechte und verantwortungsvolle Nutzung digitaler Angebote zu fördern.
Der Ärztetag fordert den Gesetzgeber zudem auf, Prävention, Früherkennung und Behandlung problematischer Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen strukturell zu stärken.
Quelle: ost / Bundesärztekammer




