
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Für an Alzheimer erkrankte Menschen soll ein ambulanter Versorgungspfad entwickelt werden. Praxen können das Projekt unterstützen und ab sofort an einer Online-Befragung teilnehmen.
Projekt
Das Projekt „Entwicklung eines ambulanten Versorgungspfades für Menschen mit Alzheimer-Demenz und ihre Angehörigen“ wird vom IGES Institut und dem Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main durchgeführt und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Es ist Teil der Nationalen Demenzstrategie, die auch von der KBV unterstützt wird.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen mit Alzheimer-Demenz im ambulanten Alltag zielgerichteter versorgt werden können. Ziel ist es, die Versorgung im Praxisalltag besser zu strukturieren und Orientierung für alle Beteiligten zu schaffen – von der Diagnose über die Behandlung bis zur Begleitung im weiteren Verlauf der Erkrankung.
Fragebogen ausfüllen
Die Online-Befragung findet bis zum 29. Mai statt. Zur Teilnahme eingeladen sind Fachärzte für Allgemeinmedizin, für Innere Medizin, Neurologie und Nervenheilkunde, Psychiatrie und Psychotherapie sowie Psychotherapeuten. Das Beantworten der Fragen dauert laut IGES maximal 30 Minuten.
Neben den Ärzten und psychologischen Psychotherapeuten werden weitere an der Versorgung beteiligte Gruppen befragt, zum Beispiel Pflege- und Betreuungsdienste, Physio-, Ergo- und Logotherapeuten sowie Beratungs- und Informationsstellen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, typische Abläufe, Herausforderungen und Verbesserungsmöglichkeiten aus der Versorgungspraxis zu erfassen und in die Entwicklung des Versorgungspfades einfließen zu lassen.
Quelle: KBV-PraxisNachrichten




