Türkische Wissenschaftler der Eastern Mediterranean University in Famagusta haben in einer Studie untersucht, zu welchen Hautproblemen und Keimbesiedelungen es durch das Tragen von Gesichtsmasken während der COVID-19-Pandemie gekommen ist.

Hautprobleme

Es zeigte sich, dass insbesondere in der Gruppe der Personen mit den chirurgischen Masken Hautprobleme, wie vor allem Akne und Allergien, während der Pandemie deutlich zunahmen. Außerdem war ein bemerkenswerter Anstieg der Prävalenz verschiedener Bakterien und Hefepilze in den Proben zu beobachten. Der Wissensstand hinsichtlich der richtigen Anwendung der Gesichtsmasken war generell schlecht, wobei 81,1 % der Teilnehmer unter die Kategorien mit dem schlechten oder sehr schlechten Wissensstand fielen.

Die weitere Datenauswertung ergab, dass in 58,3 % der Fälle chirurgische Masken, in 33,1 % Alltagsmasken aus Stoff und in nur 8,7 % FFP2-Masken getragen wurden. Die meisten Studienteilnehmer trugen zudem nur einlagige Masken (70,9 %), wobei 25,2 % zusätzlich ein Gesichtsschild anwendeten.

Schließlich zeigte sich noch, dass die Frauen die Masken sehr viel länger trugen als die Männer, wobei Personen, die die Alltagsmasken aus Stoff trugen – unabhängig vom Geschlecht – diese insgesamt kürzer verwendeten. Das verlängerte Tragen von Gesichtsmasken ist mit einem erhöhten Auftreten von Hautproblemen und Wachstum von krankmachenden Hautkeimen assoziiert, so die Studienautoren.

Die Studienergebnisse zeigen auch, wie wichtig es ist, saubere Masken zu tragen, den Wissenstand bezüglich der Maskenanwendung zu verbessern und für eine bessere Hautpflege bei zukünftigen Gesundheitsnotfällen zu sorgen.

(drs)

Veröffentlicht am: 21. April 2026Kategorien: PraxiswissenSchlagwörter: ,

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