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Eine Sommerbrille ist nicht nur ein schönes Accessoire. Sie schützt die Augen vor schädlicher UV-Strahlung und kann helfen, langfristige Schäden an Hornhaut, Linse und Netzhaut zu vermeiden. Doch ob günstiges Urlaubsmitbringsel oder Markenmodell, nicht jede Sonnenbrille schützt die Augen zuverlässig.
Der TÜV-Verband erklärt, worauf Verbraucher beim Kauf achten sollten – von UV- und Blendschutz bis zur richtigen Filterkategorie, Passform und Qualität
TÜV-Verband-Checkliste: Sicherheit beim Sonnenbrillen-Kauf
- Auf zuverlässigen UV-Schutz achten: Bevorzugen Sie Sonnenbrillen mit der Kennzeichnung „UV400“ oder „100 Prozent UV-Schutz“.
- Die passende Filterkategorie wählen: Kategorie 2 eignet sich für den Alltag, Kategorie 3 für Strand und Wasser. Kategorie 4 ist im Straßenverkehr ungeeignet.
- Gläser und Passform prüfen: Die Gläser sollten frei von Verzerrungen, Blasen oder Schlieren sein. Die Sonnenbrille sollte die Augen möglichst vollständig abdecken und eng am Gesicht anliegen.
- Auf die Verarbeitung achten: Fassung und Scharniere sollten stabil und möglichst wertig verarbeitet, Herstellerangaben vollständig vorhanden und Kennzeichnung an der Brille vorhanden sein.
- Preis und Markenname sind kein Qualitätsmerkmal: Auch günstigere Sonnenbrillen können zuverlässig schützen. Im Zweifel den UV-Schutz prüfen lassen.
Wer beim Kauf unsicher ist oder eine bereits vorhandene Sonnenbrille überprüfen lassen möchte, kann beim heimischen Optiker in der Regel die Brille auf Passform, Zentrierung, optische Qualität, Beschichtungen und oft auch auf UV-Schutz und Kennzeichnung prüfen lassen.
Quelle: ots / TÜV-Verband e.V.




