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Das Himmelsschauspiel findet am Abend des 12. Augusts 2026 statt. Wer das beobachten möchte, sollte seine Augen jedoch unbedingt schützen. Für die direkte Beobachtung empfiehlt die Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG) ausschließlich spezielle Sonnenfinsternis-Brillen. Die DOG warnt vor bleibenden Netzhautschäden durch Betrachten mit bloßem Auge oder unzureichenden Hilfsmitteln.
Risiko optische Geräte
Besonders riskant ist der Blick durch optische Geräte. „Ferngläser, Teleskope und Kameras bündeln die Sonnenstrahlen zusätzlich – es drohen schwere Augenschäden“, warnt Kakkassery. Wer solche Geräte nutzt, brauche spezielle Filteraufsätze oder eine zertifizierte Solarfolie vor der Optik.
„Eine Sonnenfinsternis-Brille allein reicht hinter einem Fernglas oder Teleskop nicht aus“, betont der DOG-Experte Professor Dr. med. Vinodh Kakkassery, Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde am Klinikum Chemnitz.
Gefährlich sind viele vermeintliche Schutzmethoden, die insbesondere im Internet kursieren. „Schwarze Filmstreifen, mit Kerzenruß geschwärzte Gläser, gefaltete Rettungsdecken, gewöhnliche Sonnenbrillen – auch mehrere übereinander –, Röntgenbilder, CDs oder Gletscherbrillen sind kein sicherer Augenschutz“, stellt Kakkassery klar. Auch einfache Schweißerbrillen seien nicht automatisch geeignet.
Sichere Alternativen
Sollten Sonnenfinsternis-Brillen nicht mehr verfügbar sein, rät die DOG zu sicheren Alternativen – etwa zur indirekten Beobachtung mittels Lochkamera, bei der man nicht unmittelbar auf die Sonne schaut, sondern nur das Abbild der Sonne betrachtet. „Eine Lochkamera lässt sich mit wenigen Handgriffen selbst bauen“, sagt Kakkassery. Anleitungen bieten etwa das Bundesamt für Strahlenschutz sowie die Stiftung Planetarium Berlin an.
Quelle: News DOG




