
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Mit dem Einzug des Herbstes beginnt auch die Saison der Atemwegserkrankungen. Wenn das Wetter unbeständiger wird, sinkt unsere Immunabwehr und unsere Infektanfälligkeit steigt, auch durch trockenere Luft und dadurch trockenere Schleimhäute.
Pneumokokken-Impfung
Rechtzeitig vor Beginn der nasskalten Jahreszeit sollten Familien deshalb an die Pneumokokken-Impfung denken; sie ist der beste Schutz gegen eine Infektion.
Die Pneumokokken-Erreger werden durch Tröpfcheninfektion, also beim Husten, Niesen, Sprechen oder Küssen, übertragen. Viele Menschen tragen Pneumokokken im Nasen-Rachen-Raum, ohne zu erkranken, können jedoch andere anstecken. Bei einer Infektion kann es zu Mittelohr- oder Lungenentzündungen kommen.
Für Kinder und Jugendliche zwischen 2 und 17 Jahren, mit mindestens einer chronischen Erkrankung, ist das Risiko, wegen einer schwer verlaufenden Pneumokokken-Erkrankung behandelt werden zu müssen, bis zu 17,8-fach erhöht, da das Immunsystem durch die chronischen Erkrankungen bereits belastet ist. (Quelle: Robert Koch-Institut, Epid Bull. 2026;2:3-18).
Impfung beste Vorsorge
Die beste Vorsorge gegen schwere Krankheitsverläufe ist die Impfung. Deshalb empfiehlt die STIKO seit Januar 2026 allen Kindern und Jugendlichen ab 2 Jahren mit entsprechenden Vorerkrankungen, z. B. angeborene oder erworbene Immundefekte, die einmalige Pneumokokken-Impfung. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche, die bereits als Säugling eine sogenannte Pneumokokken-Grundimmunisierung erhalten haben.
Quelle: ots / Pfizer Pharma GmbH




