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In den vergangenen Jahren waren in Deutschland nur etwa 10 % aller Kinder und Jugendlichen mit Grunderkrankung geimpft. Das ergab eine Analyse des RKI-Impfquotenmonitorings, die im aktuellen Epidemiologischen Bulletin 38/2026 veröffentlicht wurde.
Ausdrückliche Empfehlung
Die Ständige Impfkommission (STIKO) unterstreicht in einer Stellungnahme in derselben Ausgabe des Epidemiologischen Bulletins nachdrücklich ihre Empfehlung, gefährdete Kinder und Jugendliche gegen Grippe zu impfen, um schwere Krankheitsverläufe zu verhindern, die zu Krankenhausbehandlungen, Komplikationen oder Todesfällen führen können.
Evidenz aus verschiedenen Ländern zeigt, dass Kinder und Jugendliche mit Grunderkrankung ein deutlich erhöhtes Risko haben, hospitalisiert zu werden, als Kinder und Jugendliche ohne Grunderkrankung.
Die jährliche Grippeschutzimpfung sollte im Herbst bzw. Winter erfolgen, d. h. zwischen Oktober und Mitte Dezember, bevor die Grippewelle beginnt. Für Kinder und Jugendliche sind verschiedene Grippe-Impfstoffe verfügbar
Quelle: Robert Koch-Institut




