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Für die meisten Deutschen gehören Messenger ganz selbstverständlich zum Alltag. Fast 9 von 10 nutzen privat Messenger-Apps.
Überforderung
Ständige Nachrichten können auch zu viel werden: Fast drei Viertel von ihnen (72 Prozent) kennen das Gefühl, von der Menge an Nachrichten in Messenger-Apps überfordert zu sein. Bei 20 Prozent ist das sogar häufig der Fall, weitere 52 Prozent erleben es manchmal oder selten. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.006 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Bitkom, darunter 875 Nutzerinnen und Nutzer von Messenger-Apps.
Ältere fühlen sich dabei häufiger überfordert als Jüngere: Unter den Messenger-Nutzerinnen und -Nutzern ab 65 Jahren kennen insgesamt 78 Prozent das Gefühl, dass ihnen Nachrichten zu viel werden, bei 28 Prozent ist dies sogar häufig der Fall. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es insgesamt 68 Prozent, 16 Prozent fühlen sich häufig überfordert.
Späte Antwort
87 Prozent der Messenger-Nutzerinnen und -Nutzer haben grundsätzlich Verständnis, wenn andere nicht sofort auf eine Nachricht reagieren. Bei 21 Prozent ist das häufig der Fall, weitere 66 Prozent haben nur manchmal oder selten Verständnis.
Ganz unbegrenzt ist die Geduld allerdings nicht: Wenn Freundinnen oder Freunde sehr lange zum Antworten brauchen, ist das für insgesamt 69 Prozent ein Grund, einen Kontakt auslaufen zu lassen oder abzubrechen. Häufig ist das allerdings nur bei 9 Prozent der Fall, beim Großteil von 60 Prozent nur manchmal oder selten.
Quelle: News bitkom.org




