
Bild von Martin Str auf Pixabay
Manches Verhalten hat nicht gerade einen positiven Einfluss auf die Umwelt. Viele Menschen wissen das, verändern aber nicht ihr Verhalten. Vor allem dann nicht, wenn die Veränderung mit einem empfundenen Verzicht einhergeht oder höhere Kosten mit sich bringt.
Die Psychogin Dr. Lena Glaser wollte wissen, ob Menschen eher zum Wohle von Klima und Gesundheit handeln, wenn es sich einfach in den Alltag integrieren lässt und sie sogar davon profitieren. Die Psychologin hat das am Beispiel regelmäßiger kalter Duschen in ihrer Dissertation untersucht.
Ergebnisse
Nach 12 Wochen kalt duschen fühlten sich die Teilnehmer psychisch und körperlich zunehmend besser. Auch die Anzahl der Krankheitstage sank. Letztendlich schont kaltes Duschen auch das eigene Portemonnaie: Man duscht weniger lang und verbraucht entsprechend weniger Wasser, und man spart die Energie fürs Aufheizen.
Eine gute Nachricht hat Lena Glaser für alle, die (noch) vor dem kalten Wasser zurückschrecken: Schon kleine Temperaturanpassungen haben einen positiven Effekt. Es geht also nicht um „ganz oder gar nicht“, auch ein Mittelweg ist in Ordnung. Und es ist wichtig, auf seinen Körper und sein Wohlbefinden zu hören, aber manchmal lohnt es sich auch, sich einfach zu überwinden.
Quelle: Universität Basel




