Die Mehrheit der Praxen sind mit ihrem Praxisverwaltungssystem (PVS) nicht zufrieden. Ein Drittel erwägt sogar einen Wechsel der Software. Häufigste Gründe dafür sind mangelnde Nutzerfreundlichkeit, zu hohe Lizenzgebühren und unzureichender Kundensupport. Beklagt wird zudem eine hohe Fehlerhäufigkeit.

Das sind die zentralen Ergebnisse einer Befragung von Praxisinhabern, die das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung veröffentlicht hat. An der Befragung in 2025 haben mehr als 3.100 Praxisinhaber teilgenommen.

Wechsel des Systems

Der Hauptgrund, der Praxisinhaber daran hindert, das PVS zu wechseln, liegt laut der Studie in der Sorge vor Schwierigkeiten bei der Datenmigration begründet. Tatsächlich berichteten aber mehr als 72 Prozent der Befragten, die den Wechsel gewagt haben, dass die Migration am Ende reibungslos verlief. Vier von fünf berichteten zudem, dass die Trainings- und Umschulungsmaßnahmen inhaltlich gut aufbereitet und hilfreich waren.

Entscheidungshilfe

Wer für seine Praxis eine leistungsfähige Software sucht oder IT-Prozesse in der Praxis optimieren möchte, kann laut Zi sein fortlaufendes Monitoring der PVS als wichtige Entscheidungshilfe zurate ziehen.

Auf seiner Internetseite stellt das Institut die in die Analyse einbezogenen Systeme mit ihren Bewertungen vor. Interessierte können in dem interaktiven Vergleichsportal sehen, wie welches PVS abgeschnitten hat und welche Produkte von Ärzten und Psychotherapeuten zum Beispiel aufgrund ihrer hohen Nutzerfreundlichkeit und einer geringen Fehlerrate empfohlen werden.

Interaktives Vergleichsportal PVS

Quelle: KBV-PraxisNachrichten

Veröffentlicht am: 20. Januar 2026Kategorien: ManagementSchlagwörter:

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