
"Depressionsbarometer: Digitale Informationsquellen können aufklären, motivieren, aber auch verunsichern." Bildrechte: Getty Images/iStockphoto, Fotograf: fizkes
Die digitale Welt hat sich zu einer zentralen Informationsquelle für viele Menschen, auch im Gesundheitsbereich, entwickelt. Die Auswertung des Deutschland Barometer Depression 2025 zeigt: 78 % der tatsächlich von Depressionen Betroffenen informieren sich online über ihre Erkrankung. Besonders soziale Medien und KI gewinnen als Informationsquelle zunehmend an Bedeutung.
Soziale Medien
Besonders soziale Medien und KI gewinnen als Informationsquelle zunehmend an Bedeutung. Doch das Risiko falsche Vorstellungen zur Depression zu verbreiten ist die Schattenseite digitaler Informationsquellen. Zudem haben 65 % der Betroffenen Schwierigkeiten, die Vertrauenswürdigkeit von Inhalten in den sozialen Medien zum Thema Depression einzuschätzen.
Professionelle Unterstützung
Die Stiftung Depressionshilfe betont: Digitale Hilfen und KI können die professionelle Unterstützung durch Ärztinnen und Ärzte nicht ersetzen. Hausärztinnen und Hausärzte spielen eine entscheidende Rolle, um die Symptome von Betroffenen abzuklären und bei Bedarf schnell und effektiv zu helfen.
Johanniskrautextrakt
Für Hausärztinnen und Hausärzte, die ihren Patientinnen und Patienten eine nebenwirkungsarme Therapie anbieten möchten, stellt Johanniskrautextrakt eine evidenzbasierte und leitliniengerechte Therapieoption dar. Studien belegen, dass zugelassene Medikamente mit hochdosiertem, standardisiertem Johanniskrautextrakt ebenso wirksam sind wie synthetische Antidepressiva bei leichten bis mittelschweren Depressionen, jedoch mit einem deutlich günstigeren Nebenwirkungsprofil.
Quelle: ots / Bayer Vital GmbH




