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Die HPV-Impfquoten sind in Deutschland nach wie vor zu niedrig. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) waren im Jahr 2024 lediglich 55 Prozent der Mädchen und nur 36 Prozent der Jungen im Alter von 15 Jahren vollständig geimpft.
Zum Welt-HPV-Tag am 4. März stellt die KBV kostenfrei Infomaterialien zur Schutzimpfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) bereit. Arztpraxen können ein Plakat, eine Infokarte sowie ein Video nutzen, um Patienten auf das Präventionsangebot aufmerksam zu machen. Zahlreiche Empfehlungen zur Förderung des zeitgerechten HPV-Impfschutzes bietet auch das Konzeptpapier der Nationalen Lenkungsgruppe Impfen, an dem die KBV mitgearbeitet hat.
Impfschutz verbessern
Empfehlungen und Aktionen für die Verbesserung des HPV-Impfschutzes in Deutschland bietet das aktuelle „Konzept zur Förderung der Impfaufklärung und der HPV Impfquoten“ der Nationalen Lenkungsgruppe Impfen (NaLI). Im Mittelpunkt des Konzepts stehen die Erhöhung der Impfbereitschaft durch gezielte Aufklärung über HPV und die Schutzimpfung.
Humane Papillomaviren gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erregern. Fast alle Menschen stecken sich im Laufe des Lebens mit HPV an, oft bereits beim ersten Sexualkontakt.
Die Ständige Impfkommission empfiehlt die zweifache Impfung für Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren. So wurde es auch in die Schutzimpfungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses übernommen. Versäumte Impfungen sollten so früh wie möglich nachgeholt werden. Die Kosten dafür werden bis zum 18. Geburtstag von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Die Infomaterialien finden Sie auf der Website der KBV
Quelle: KBV-PraxisNachrichten




