
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
In Deutschland leben rund 280.000 Menschen mit Multipler Sklerose (MS), einer komplexen neurologischen Krankheit, deren Auswirkungen für Außenstehende oft unsichtbar bleiben
Ein moderner Behandlungsansatz bei Multipler Sklerose setzt darauf, die Krankheit von Beginn an weitestmöglich einzudämmen, um unsichtbare Langzeitschäden zu minimieren. Eine aktuelle deutsche Studie legt nahe, dass eine frühe und hochwirksame Therapie die Arbeitsfähigkeit sowie Lebensqualität von Betroffenen entscheidend erhält.
Welt-MS-Tag
Passend zum diesjährigen Motto „Diagnose MS: Jetzt erst recht!“ des Welt-MS-Tages, den die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) am 30. Mai 2026 ausruft, gibt es eine klare und hoffnungsvolle Botschaft von führenden Medizinerinnen und Medizinern. Ein Umdenken in der Behandlung stellt die abwartende Strategie infrage: Statt die Therapie mild zu beginnen und nur bei anhaltender Krankheitsaktivität zu intensivieren, lautet der moderne Ansatz, bei mehr Patientinnen und Patienten die MS von Anfang an entschlossen mit einer hochwirksamen Therapie zu behandeln.
Ziel ist es, die unsichtbar fortschreitenden Schäden der Krankheit weitestmöglich einzudämmen, bevor sie das Leben nachhaltig beeinträchtigen, und somit langfristig die Lebensqualität zu erhalten und die negativen Auswirkungen auf Beruf und Privatleben zu minimieren.
Weiterführende Informationen rund um das Leben mit MS, Diagnose und Behandlung bieten die DMSG und die Community trotz ms unter anderem auf Instagram, Tik Tok und www.trotz-ms.de
Quelle: ots / Roche Pharma AG




