
Problematischen Content melden: Das ist oftmals gar nicht so einfach (Bild: pixabay.com, kreatikar). Biildquelle: pte
Die Rechtslage von Content-Anbietern ist eindeutig. So regelt die EU-Verordnung „Digital Services Act„, dass Online-Plattformen leicht zugängliche und nutzerfreundliche Melde- und Beschwerdeverfahren anbieten müssen.
Doch laut dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) wird Usern das Melden illegaler Inhalte als Rechtsverstöße immer wieder erschwert. „Nutzer treffen immer wieder auf illegale Inhalte, zum Beispiel Werbung für Fake-Shops oder nicht zugelassene Nahrungsergänzungsmittel. Wollen sie diese Inhalte melden, müssen sie zum Teil erhebliche Hürden nehmen“, so vzbv-Vorständin Ramona Pop.
Viele technische Hürden
Die Plattformen bieten aus Sicht der Verbraucherschützer zwar Meldewege für illegale Inhalte an, diese sind jedoch immer wieder geprägt von technischen Hürden.
Die Experten kritisieren Lange Klickpfade, unübersichtliche Auswahllisten und Doppelungen bei geforderten Angaben. Teils kamen vorgeschriebene Eingangsbestätigungen nicht an. Und Entscheidungen wurden durch die Plattformen gar nicht oder nicht zeitnah getroffen.
Überprüft wurden AliExpress, Amazon, Shein, Temu, Zalando sowie Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und YouTube – je aus der Perspektive von volljährigen, unangemeldeten und minderjährigen Nutzern.
Auffällig sei, dass sich auf den fünf Social-Media-Portalen die Meldewege für Minderjährige nicht von denen für Erwachsene unterschieden.
Quelle: pte




