
Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay
Etwa geschätzte zwei Millionen Erwachsene in Deutschland leiden an einer Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS genannt. Allerdings bleibt die Störung im Erwachsenenalter häufig unerkannt oder wird nur unzureichend behandelt.
Digitale Anwendung Attexis
Die digitale Anwendung Attexis kann hier sofort unterstützen und zeigt ähnliche Erfolge wie eine Verhaltenstherapie. Dies hat eine wissenschaftliche Studie mit 337 Erwachsenen gezeigt, die im renommierten Fachjournal Psychological Medicine veröffentlicht wurde. Erstautor ist Roberto D’Amelio von der Universität des Saarlandes.
„Die App ist wie ein verhaltenstherapeutisches Gespräch aufgebaut und hilft den Betroffenen, die für sie schwierigen Situationen zu meistern“, sagt Psychotherapeut Roberto D’Amelio, der die Dialoge für die digitale Anwendung entwickelt hat. Die virtuellen Gespräche werden durch Funktionen ergänzt, mit denen sich die Nutzer selbst überwachen und an das Gelernte erinnern können, wenn unerwünschte Verhaltensweisen wieder auftreten.
Der therapeutische Einsatz von „Attexis“ wird seit vergangenem August von den gesetzlichen Krankenkassen nach Vorlage eines Rezepts finanziert.
Die digitale Anwendung soll klassische Therapien nicht ersetzen, sondern sie begleiten oder die Wartezeit auf einen Therapieplatz überbrücken helfen. Der therapeutische Einsatz von der digitalen Anwendung Attexis wird seit vergangenem August von den gesetzlichen Krankenkassen nach Vorlage eines Rezepts finanziert.
Quelle: News Universität des Saarlandes




